Webmasterfriday – Bin ich Internet-süchtig?

Nachdem ich hier extra eine Kategorie “Webmasterfriday” eingerichtet habe, ist es natürlich erforderlich, daran teilzunehmen.

Das neue Thema liegt mir, die Frage ist: Bist Du Internet-Süchtig?

Eine Frage, die in der Zeit der digital natives absolut berechtigt ist, aber mindestens genauso unnötig.

Stellt man die Frage nur geringfügig anders, bezieht sich eine Bejahung auf fast jeden:

“Bist Du vom Internet abhängig?

Ja, nahezu jeder ist in irgendeiner Form vom Internet abhängig, sei es die Pflege alter Kontakte via Facebook oder E-Mail, Behördenschriftverkehr per E-Mail, Zeitungen und Nachrichten online lesen, Versicherungsvergleiche, ja selbst das Kostenlose telefonieren per Festnetz erfordert einen Internetzugang.

Bin ich Internet-süchtig?

Um dazu eine Aussage zu treffen, müssen bestimmte Kennzeichen vorhanden sein, die ein eindeutiges Merkmal für eine Sucht darstellen:

  1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, an den Computer zu gehen und das Internet zu nutzen.
  2. Um die gleiche Wirkung zu erzielen, muss immer mehr Zeit Im Internet verbracht werden.
  3. Die Dauer der Nutzung des Internets muss sich meiner Kontrolle entziehen.
  4. Bei Nichtnutzung des Internets sind körperliche Entzugserscheinungen erkennbar.
  5. Andere Interessen werden zu Gunsten des Internets vernachlässigt.
  6. Trotz der schädlichen Wirkung des Internetkonsums wird weiter konsumiert.

Um zu analysieren, ob ich Internet-süchtig bin, werde ich diese 6 Punkte auf mich und mein Verhalten beziehen:

  1. Nun ja, der Wunsch, das Internet zu nutzen ist permanent da, zumindest, wenn ich wach bin. Einen Zwang würde ich das aber nicht nennen.
  2. Natürlich ist über die Jahre der Konsum gestiegen, das Internet hat sich schließlich weiterentwickelt. Die Möglichkeiten für ständig neuen INPUT sind enorm gestiegen. Und INPUT ist nötig, um zu lernen.
  3. Die Dauer der Internetnutzung entzieht sich nicht meiner Kontrolle sondern ist maßgeblich vom Tagesablauf abhängig. Etwa 15 Minuten nach dem Aufstehen wird das Notebook angeschaltet und etwa 30 Minuten vor dem Schlafen wieder aus. Kontrollverlust ist da für mich nicht erkennbar.
  4. Nunja, ein wenig nervös werde ich schon nach einer Stunde ohne Internet. Das hat aber nichts mit dem Internet an sich zu tun, sondern ständig mit den Fragen: “Hab ich neue E-Mails?” “Haben wir Bestellungen im Onlineshop?” “Wie ist der Traffic auf meinen Websites?”
  5. Welche anderen Interessen?
  6. Natürlich muss ich das Internet weiter nutzen, schon alleine von Berufs wegen. Ich kann aber mal zu meinem Chef gehen und ihm sagen: “Hey Chef, das Internet ist schädlich für mich, es wäre besser, wenn ich es nicht mehr nutze!” Macht sich extrem schlecht als inhouse SEO.

Schlussendlich kann man sagen, dass ich einfach nur vom Internet abhängig bin, ohne Suchterscheinungen.

Ich könnte ganz gut ohne Internet leben, wenn man es nie erfunden hätte!

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